Month: Februar 2016

Modetrend Streifen Frühjahr/Sommer 2016 – Jetzt wird’s bunt!

Wenn man in meinen Kleiderschrank schaut, ist es nicht zu übersehen, ich bin ein Streifenfan! Am liebsten auf Oberteilen, aber auch gestreifte Kleider und Röcke findet man bei mir. Kein Wunder, schließlich ist meine Mutter die Königin der Streifenträger. Früher habe ich mich immer etwas darüber lustig gemacht, aber mittlerweile laufe ich auch ziemlich oft gestreift herum. Das tolle an Streifen ist ja, dass sie eigentlich nie aus der Mode kommen und so befinden sich vor allem zweifarbige Streifen in klassischem schwarz-weiß/blau-weiß in meinem Fundus. Diese ganz klassischen, zweifarbigen Streifen bleiben auch im Frühjahr/Sommer 2016 absolut im Trend, was wäre schließlich auch ein Sommer ohne den heißgeliebten Marinelook? When you take a look into my closet, it can’t be denied that I’m a big fan of stripes! My favourite way to wear them is on tops but I also own striped dresses and skirt. Not really surprising as my mom is the queen of stripes. I used to make a little fun of her but now I’m wearing all the time as well. The great thing about stripes is that they never go out of style and thus I have a lot of classical striped pieces in black-white/blue-white in my closet. These classical two-coloured stripes will as be in fashion for spring/summer 2016. I mean what would be summer without its beloved Breton stripes?

Besonders interessant sind diese klassischen Streifen, wenn man sie unterschiedlich anordnet und mit Hilfe der Streifen ganz neue Muster kreiert. Auch die Kombination von schmalen und breiten Streifen in der gleichen Farbe macht ein Kleidungsstück zum Hingucker. Especially interesting are these classical stripes when they create new patterns by the way they are arranged. Also the combination of slim and wide stripes can turn a garment into an eyecatcher.

Diese schon wohlbekannten Streifen erhalten allerdings im aktuellen Frühjahr/Sommer ein modisches Update. Sie treiben’s plötzlich richtig bunt und machen so schon richtig Lust auf den kommenden Sommer. These well-known stripes are getting a fashionable update this spring/summer as they are shining in all colours of the rainbow. This colourful trend makes me really look forward to summer.

Wer noch unsicher mit den bunten Streifen ist, trägt diese am besten längsgestreift und kombiniert sie mit neutralen Teilen in schwarz, weiß, grau oder marine. Auch Denimteile sind die perfekten Kombipartner für farbenfrohe Streifen, denn sie lassen die Streifen strahlen, sorgen aber dafür, dass der Look gleich ein bisschen lässiger wird. Für Modemutige bietet sich, ebenso wie bei den klassischen Streifen, an aus den Streifen kreative Muster zu formen. If you are still unsure about colourful stripes, you can wear them in a vertical arrangement and combine them with neutral pieces in black, white, grey and navy. Denim pieces are also great outfit partners as they let the stripes shine but also give them a more casual vibe. Courageous fashion lovers can also create creative patterns with this graphic pattern.

Zum Glück hat mein Stoffvorrat einiges an Streifen zu bieten und so kann ich trotz Stoffdiät sowohl bei den klassischen als auch bei den bunten Streifen in diesem Frühjahr/Sommer mitspielen. Hier seht ihr meine Nähpläne: Luckily, I have plenty of striped fabrics in my fabric stash and so I can play along this fashion trend even though I’m on a fabric diet. You can see my sewing plans below:

Inspiration für das linke Kleid mit den breiten Streifen in schwarz-weiß war übrigens dieses Kleid von Valentino. Das Kleid wurde sogar am letzten Wochenende schon fertig und wartet jetzt nur noch auf gutes Wetter um fotografiert zu werden. Die anderen beiden gestreiften Kleider werde ich dann hoffentlich rechtzeitig zum Sommer fertig haben. Noch mehr Streifeninspiration könnt ihr auch auf meiner Pinterest Pinnwand rund ums Thema Streifen finden. Was haltet ihr von dem Streifentrend? Habt ihr vielleicht sogar gestreifte Teile bereits in Planung oder vor kurzem genäht? The inspiration for the dress with wide stripes in black and white was this dress from Valentino. The dress has actually been finished last weekend and is now awaiting good weather for the proper photos. I plan to finish the other two striped dresses just in time for summer. You can find even more inspiration on my Pinterest board that’s all about stripes. What do you think about this trend? Do you have plans for sewing striped pieces or did you finish any lately?
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Me-Made-Outfit 25. Februar 2016 – Palais Royal

                                          
Bikerjacke/biker jacket: selbstgenäht Schnitt 108 B Burda Dezember 2015, hier gebloggt/
me-made pattern 108 B Burda December 2015, blogged here
Streifenpullover/striped sweater: Theory (2nd Hand)
Ledershorts/leather shorts: Vintage
Ohrringe/earrings: Zara
Tasche/bag: Abro (2nd Hand)
Stiefeletten/booties: Hallhuber

Nieselregen und Wind sind ja bekanntlich nicht gerade hilfreich, wenn man Blogfotos machen will. Dummerweise hatten wir genau dieses Wetter an unserem ersten Tag in Paris. Aber zum Glück geht’s hier ja um selbstgenähte Kleidung und so überseht ihr heute einfach mal meine Sturmfrisur. Meine neue Bikerjacke aus Walkloden hat mir bei dem Schmuddelwetter gute Dienste geleistet und ich habe sie fast ständig während meines Kurztrips getragen. Die Fotos sind übrigens im Innenhof des Palais Royal entstanden, meiner Meinung nach eines der fotogensten Wahrzeichen von Paris. Die gestreiften Säulen sind Teil der Kunstinstallation „Colonnes de Buren“ und bilden einen interessanten Kontrast zu dem historischen Palais. Kunst zum Anfassen, so wie ich es liebe! Auch der zum Palais gehörige Garten ist einen Besuch wert und im Frühling sicher noch viel schöner, als er es jetzt schon im Februar war.

Rainy and windy weather are really not your friend when you are trying to take blog photos. Unfortunately, we encountered this nasty weather at our first day in Paris. Luckily, this is a sewing blog and so let’s forget my ruined hairdo and take a closer look at my new me-made jacket. This biker style jacket made from wool felt has served me well during this short trip and I have worn it almost constantly. The photos were taken at the courtyard of the Palais Royal, one of the most photogenic landmarks of Paris, if you ask me. The striped columns are part of the art installation „Colonnes de Buren“ and create an interesting contrast to the historic palace. Art that can be touched and played with, just the way I like it! Also the gardens belonging to the Palais are worth a visit and for sure much more beautiful in spring than they have already been in February.

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Bikerjacke – Dieses Mal in petrol

Unglaublich, da habe ich tatsächlich schon wieder eine Bikerjacke genäht, dabei habe ich doch schon diese, diese und diese. Es ist also nicht zu übersehen, dass ich diese Jackeform einfach mag und mit Sicherheit war dies auch noch nicht die Letzte ihrer Art. Die Geschichte dieser petrolfarbenen Bikerjacke begann mit diesem wunderschönen gestreiften Burberry Rock, den ich in einem Second Hand Laden gefunden habe. Der Rock passt zwar wunderbar zu schwarzen Oberteilen, allerdings fand ich, dass eine Jacke in passendem Petrol die Streifen noch besser zum Strahlen bringen würde. Den passenden Stoff habe ich dann kurz vor Weihnachten in meinem Lieblingsstoffladen gefunden, auf den einfach immer Verlass ist, und so stand dieser Jacke nichts mehr im Wege. Übrigens, wenn ihr einen Blick in meinen Stoffschrank werfen wollt, findet ihr unter „Mein Stoffvorrat“ alle Schätze, die sich darin im Moment befinden. Die bereits verwendeten Stoffe haben einen Haken erhalten.
Unbelievable, that I have sewn another biker jacket, even though I already own this, this and this one. It can’t be denied that I really like this shape and it was for sure not the last of its kind. The story of this teal biker jacket started with this gorgeous striped burberry skirt that I scored at a second hand store. The skirt looks great with black tops but I thought that a jacket in matching teal would look even better with it. I found the perfect fabric for it shortly before christmas at my favourite fabric store, which never disappoints, and thus nothing was standing in the way of this jacket. If you are curious to glance into my fabric stash, you can find under „Mein Stoffvorrat“ all the treasures that are currently residing in my cupboard. The fabrics that I have already used, have been ticked off.

Schnitt/pattern: Schnitt 108 B Burda Dezember 2015/Pattern 108 B Burda December 2015

Schwierigkeitsgrad/level of difficulty: Aufgrund der vielen Details würde ich den Schnitt eher als fortgeschritten einstufen. Due to the many details, I would rate this pattern as advanced.
Größe/size: Da ich die Jacke aus nicht ganz dünnen Walkloden genäht habe und auch eher als Outdoorjacke tragen wollte, habe ich statt meiner normalen Größe 36 eine Größe größer genäht. Wegen der vielen Schnittänderungen (mehr weiter unten), habe ich ein Probeteil genäht. Der Stoff hierfür war deutlich dünner als der Walkloden, aber selbst in Größe 38 recht schmal in der Taille. Deshalb würde ich bei dem Schnitt raten die Größe zu überprüfen und gegebenenfalls eine Nummer größer zu nähen. I made this jacket one size bigger than my usual 36 as I was using a wool felt fabric that was not as thin as the fabric used by Burda. In addition, I wanted to wear this jacket as an outdoor piece, so a thick sweater has to fit underneath it. As I modified the pattern quite a lot (see below), I made a muslin from thinner fabric. Even with the thin muslin fabric, the jacket was quite slim at the waist. Thus, I would recommend to check its size or to even size up, when making this pattern.
Nähzeit inkl. Zuschnitt/sewing time incl. cutting: Ich habe doch wirklich den kompletten Januar, mit kleineren Unterbrechungen, an dieser Jacke gesessen. Entsprechend meiner Nähvorsätze mir mehr Zeit für die einzelnen Nähprojekte zu nehmen, habe ich dieses Mal keine Mühen gescheut und sogar ein Probeteil genäht. Ich schätze, dass ich insgesamt ca. 30 Stunden für die Jacke gebraucht habe. I can’t believe it, but it really took me all January (with small interruptions) to sew this jacket. Following my resolutions for the new year to stop rushing my sewing projects, I took my time and even made a muslin. I estimate that it took me approx. 30 hours to finish this jacket. 

Kosten/costs: Wie oben schon erwähnt, ist dies ein weiterer Stoff aus meinem Lieblingsstoffladen. Der Walkloden hat 18 €/m gekostet und das passende Viskosefutter 4 €/m. Bei einem Stoffverbrauch von jeweils 1,5 m und zusammen mit dem Metallreißverschluss von ebay für 4 € macht das insgesamt ca. 37 €. Gar nicht so schlech für eine Wolljacke 😉 As mentioned on top, this fabric is another find from my favourite fabric store. The wool felt cost 18 €/m and the matching rayon lining 4 €/m. With a consumption of 1.5 m of each and a metal zipper from ebay for 4 €, it makes 37 € in total. Not bad for a wool jacket 😉
Schnittmodifikation/pattern modification: Dieses Mal habe ich einige Änderungen vorgenommen. Zum einen habe ich die zweiten seitlichen Teilungsnähte vorne und hinten entfernt, da die vielen Nähte in dem Walkloden zu dick geworden wären. Hierfür habe ich die beiden Seitenteile an der Naht zusammengeklebt und die Differenz an der Seitennaht weggenommen bzw. zugegeben. Außerdem habe ich die Schulternaht an der Schulterpasse entfernt, da diese vollkommen unnötig bei einer Schulterpasse ist. Die unteren Ärmelnähte habe ich um 1 cm nach oben versetzt, da ich diese recht tief saßen und mich beim heben der Arme behindert haben. This time I modified the pattern quite a lot. I removed the second dividing seams at the side in the front and in the back, as so many seams would have been very bulky with the wool felt fabric I used. For this I glued the two side pieces together and evened out the difference at the side seam. In addition, I removed the shoulder seams at the yoke as these are completely unnecessary with a shoulder yoke. The sleeve seam underneath the arm sat quite low and was hindering the lifting of the arms. Thus, I moved the seam 1 cm upwards.
Fazit/conclusion: Ich liebe diese Jacke einfach! Der ungewöhnliche Schnitt gefällt mir sehr und ich hätte mir gar nicht vorstellen, dass eine petrolfarbene Jacke so vielfältig sein kann. Seit der Fertigstellung habe ich die Jacke schon ziemlich häufig getragen und ich fühle mich sehr wohl darin. Eine zweite Jacke nach dem gleichen Schnitt werde ich aber wohl nicht mehr nähen, denn eine reicht und es gibt ja noch so viele tolle Schnittmuster, die ich noch nähen möchte. I absolutely love this jacket! I really like the unusual pattern and couldn’t imagine that a teal jacket could be so versatile. Since its completion, I have worn this jacket quite often and have felt very comfortable in it every time. However, I probably won’t sew a second jacket using this pattern, as one is enough and there are so many pattern, I still want to sew.
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Me-Made-Outfit 18. Februar 2016 – Black & cream

                                          
Strickkleid/knit dress: selbstgenäht Schnitt 122 Burda November 2012/
me-made pattern 122 Burda November 2012
Lederbikerweste/leather biker vest: Theory (2nd Hand)
Ohrringe/earrings: Zara
Ring: Mango
Hut/hat: C&A
Schal/scarf: Zara
Tasche/bag: Longchamp
Stiefeletten/booties: Lazzarini
Nagellack/nail polish: Essie „Sand Tropez“

Unglaublich, aber ich habe doch tatsächlich 3 Anläufe gebraucht um dieses einfache Strickkleid zu nähen. Denn es war bereits Teil meiner Nähliste für den Working Girl Sew-Along und dann auch als Weihnachtskleid angedacht. Am Ende habe ich es ganz schnell an einem Nachmittag genäht als ich gerade diese Wolljacke nicht mehr sehen konnte, an der ich den ganzen Januar genäht habe. Die Jacke ist mittlerweile übrigens auch fertig, ich warte nur noch auf gutes Wetter um sie ordentlich fotografieren zu können. Ursprünglich wollte ich an den Saum vom Kleid einen Volant nähen, der Stoff hat allerdings nicht ausgereicht. Im Nachhinein ist das aber vielleicht auch besser so, denn so kann man das Kleid vielfältiger kombinieren. Über meine Erfahrungen mit dem Schnitt könnt ihr unten mehr nachlesen:

Unbelievable, but it took me 3 attempts to actually sew this relatively easy knit dress. At first it was on my list for the Working Girl Sew-Along and then I wanted to sew it as my christmas dress. In the end, I finished it very quickly in one afternoon, when I did not feel like working on this wool jacket any longer. It took me actually all January to finish the jacket and now I’m just waiting for better weather to finally photograph it. At first I wanted to add a ruffle to the hem but I did not have enough fabric for this. In hindsight, it is probably even better without the ruffle as this makes the dress more versatile. You can read all about my experience with this pattern below:

Schnitt/pattern: Schnitt 122 Burda November 2012/Pattern 122 Burda November 2012

Schwierigkeitsgrad/level of difficulty: Das Kleid lässt sich recht schnell und einfach nähen, da es nicht zu viele Nähte und Details hat. This dress can be sewn quite quick and easy as it does not have to many seams or details.
Größe/size: Ich habe meine übliche Größe 36 genäht. I made my usual size 36.

Nähzeit inkl. Zuschnitt/sewing time incl. cutting: Das Kleid habe ich innerhalb von ca. 5 Stunden genäht. Durch den Strickstoff habe ich kein Futter benötigt und so ging es noch ein kleines bisschen schneller. I finished this dress within 5 hours. As I omitted the lining due to the knit fabric, I could sew this dress even a little faster.


Kosten/costs: Den Stoff habe ich schon vor längerer Zeit bei Stoffe.de gekauft, deshalb weiß ich auch nicht mehr so genau, was er damals gekostet hat. Ein wirklich schöner Strickstoff mit Rippenstruktur aus 100% Baumwolle, was ja leider eine Seltenheit bei Strickstoffen ist. Ich schätze, dass er etwa 10 €/m gekostet hat. Da der Strickstoff recht stabil ist, habe ich in der hinteren Mitte einen Reißverschluss eingenäht. Bei einem Verbrauch von 1,5 m und einem nahtfeinen Reißverschluss macht das insgesamt ca. 17 €. Einziger Nachteil des Stoffes ist, dass auf der stumpfen Oberfläche jeder Fusel im Umkreis von einem Kilometer haften bleibt. Da der Stoff sich aber sehr angenehm trägt verzeihe ich es ihm. Its been quite some since I bought this knit fabric with rib structure. Its 100% cotton which is unfortunately very uncommon for knit fabrics. I guess that I paid around 10 €/m for it. As the knit fabric is quite stable, I added a zipper in the back. With a consumption of 1.5 m and an invisible zipper this adds up to approximately 17 €. Only disadvantage of this fabric is that its dull surface attracts all the lint in the surroundings. However, I can forgive this misbehavior as the fabric is very comfortable to wear.

Schnittmodifikation/pattern modification: Dieses Mal habe ich nur kleine Änderungen vorgenommen. Zum einen habe ich den Schlitz hinten weggelassen, da er durch den Strickstoff nicht benötigt wird. Außerdem habe ich die Ärmel um 5 cm verkürzt, da die ganz langen Ärmel etwas zu sehr nach Beerdigung aussahen. This time I only undertook some small modifications. I left off the slit in the back as it is not necessary with the stretchy knit fabric. In addition, I shortened the sleeves by 5 cm as the long sleeves made the dress look like a funeral dress.

Fazit/conclusion: Der Schnitt ist ein toller Grundschnitt für ein schmales, figurbetontes Kleid. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich ihn noch öfter verwende und ihn je nach Belieben anpasse. Das Kleid alleine finde ich ein bisschen langweilig, allerdings ist es ein tolles Basicteil, dass man immer wieder neu kombinieren kann. So ein Kleid hat auf jeden Fall noch in meinem Kleiderschrank gefehlt und ich habe schon einige weitere Outfitideen im Kopf. This pattern is a great sloper for a slim, formfitting dress. I can imagine using this pattern for more dresses as it can be easily fitted to one’s own wishes. The dress itself is a little boring but it is a great basic piece that can be worn in many different ways. Such a dress has certainly been missing from my wardrobe and I already have several new outfits with this in mind.

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Neues Jahr – Neue Herausforderung

Dummerweise hat das neue Jahr genauso gesundheitstechnisch angefangen, wie es letztes Jahr geendet hat und dann ging es auf der Arbeit richtig rund, wie eigentlich immer am Anfang des Jahres. Lange Rede, kurzer Sinn: meine guten Nähvorsätze für 2016 kommen daher dieses Jahr etwas arg verspätet. Da ich mir fürs neue Jahr aber einiges vorgenommen habe, wollte ich sie auf gar keinen Fall ausfallen lassen. Im letzten Jahr habe ich mich immer mehr mit Konsum und nachhaltiger Mode beschäftigt. Das hat auch meine (Näh-)Vorsätze für dieses Jahr stark beeinflusst. Aber seht selbst:
1. Die größte Änderung zuerst. Ich werde in 2016 keinen neuen Stoff kaufen… Ihr habt richtig gelesen, es wird absolut überhaupt kein Stoff hier im neuen Jahr gekauft! Während der letzten 2 Jahre hatte ich mir bereits vorgenommen weniger Stoff zu kaufen und Vorhandenes zu nutzen. Mir ist am Ende aber doch immer irgendeine Ausrede eingefallen, warum ich diesen Stoff unbedingt haben muss. So ist mein Stoffvorrat dann doch in jedem Jahr weiter angewachsen an Stelle zu schrumpfen. Genügend Stoff für die nächsten Jahre habe ich auf jeden Fall in meinem Stoffschrank liegen. Die freie Zeit nach Weihnachten habe ich genutzt um meine Stoffe aufzuräumen und auszusortieren. Außerdem habe ich jeden Stoff eingescannt und die Maße vermerkt, meinen kompletten Vorrat könnt ihr jetzt hier finden. War zwar ziemlich viel Arbeit, aber ich bin froh endlich mal einen Überblick über alle meine Stoffe zu haben, selbst wenn ich unterwegs bin.

2. Außerdem habe ich mir vorgenommen nur noch nachhaltige Kleidung zu kaufen. Dadurch dass ich immer mehr meiner Kleidung selber nähe, kaufe ich auch automatisch weniger Kleidung im Laden. Aber bei dem einen oder anderen schönen Fast Fashion Teil konnte ich oft nicht nein-sagen, auch wenn man sich ziemlich sicher sein kann, dass es kaum unter besonders nachhaltigen Umständen hergestellt wurde. Bereits 2015 habe ich angefangen vermehrt Second Hand zu kaufen. Der Vorteil ist, dass ich mir so eine bessere Qualität zum kleinen Preis leisten kann und teilweise sind die Teile gar nicht oder nur wenig getragen, so dass sie auch länger halten als das billige Fast Fashion Teil von der Stange. Da es bei Basics eher schwierig wird diese Second Hand zu kaufen, werde ich hier auf biofaire Marken zurückgreifen.

3. Für die einzelnen Nähprojekte möchte ich mir im neuen Jahr mehr Zeit nehmen. Ich merke immer mehr das gut durchdachte und Nähprojekte, in die ich genügend Zeit investiert habe, am Ende am meisten getragen werden und mir die größte Freude bereiten. Das heißt, dass ich bei der Verarbeitung möglichst keine Abkürzungen mehr nehmen werde und auch im Nachhinein noch die eine oder andere Änderung/Schnittanpassung vornehmen werde. Ich muss gestehen, dass ich mich bis jetzt nie aufraffen konnte Änderungen am bereits fertigen Teil vorzunehmen.

4. Ein weiteres Ziel für 2016 ist mehr Schnitte selber zu konstruieren. In diesem Wunsch spiegelt sich so ein bisschen der obere Punkt wieder, denn wenn ich mir mehr Zeit für jedes einzelne Nähprojekt nehme, kann ich mir auch die Zeit nehmen den einen oder anderen Schnitt selber zu konstruieren. Durch meine handwerkliche Ausbildung zur Damenschneiderin weiß ich ja eigentlich wie das geht, nur habe ich es in den letzten Jahren viel zu wenig angewendet, da ich mir zu wenig Zeit dafür genommen habe. Ein fertiges Schnittmuster geht dann eben doch viel schneller. Für das eine oder andere Wunschprojekt findet man aber eben nicht den passenden Schnitt bei den üblichen Herstellern. Bis jetzt habe ich diese Nähprojekte stets zur Seite geschoben und lieber etwas anderes mit einem fertigen Schnittmuster genäht.

5. Den Blog hatte ich ursprünglich gestartet um zu beweisen, dass Mode auch nachhaltig geht und dass man sich modische Kleidung auch einfach selber nähen kann. Darauf möchte ich mich im neuen Jahr wieder mehr konzentrieren und euch auf dem Laufenden halten, was die aktuellen Modetrends betrifft. Den einen oder anderen Trend werde ich mir rauspicken und ein entsprechendes Teil dazu nähen um zu zeigen, wie die Trends in die Alltagsmode integriert werden können. Zusätzlich dazu wird es viele Tipps und Tricks geben, wie ihr diese Trendteile selber nachnähen könnt statt sie im Laden zu kaufen.

Ihr seht, ich habe mir für 2016 einiges vorgenommen. Drückt mir die Daumen, dass ich das auch alles umsetze 😉 Was sind eure guten Vorsätze für 2016?

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