Month: Oktober 2015

Behind the Seams – September Rückblick Behind the Seams – September Review

Es lohnt sich ja fast nicht mehr einen Monatsrückblick für den September zu schreiben, wenn der Oktober auch schon fast rum ist und somit demnächst schon der nächste Rückblick folgt. Da der September aber ein richtig guter Monat war, hat er auch seinen eigenen Monatsrückblick verdient. Nachdem ich die tollen Ergebnisse vom Spring Style Sew-Along von Mama macht Sachen gesehen habe, habe ich mich schon ein bisschen geärgert nicht daran teilgenommen zu haben. Bei ihrem Working Girl Sew-Along musste ich daher unbedingt mit von der Partie sein, wenn ihr auf das Bild klickt, gelangt ihr zu meinen Plänen. Anfang September habe ich einen Faltenrock mit großem Vichykaro genäht, den ich sehr liebe. Da der Schnitt von Burda wieder keinen Formbund hatte, habe ich den einfach selber konstruiert und hier ein Tutorial dafür geschrieben. Das erste Teil meiner Working Girl Kollektion war der Spitzenrock in Midilänge, den Schnitt habe ich selber konstruiert und ihr könnt alles darüber hier nachlesen. Auf Instagram hatte ich euch schon meine Pläne für die Culotte aus Fensterkaro gezeigt, die ja mittlerweile schon längst fertig ist und hier und hier schon einen Auftritt hatte.  

It’s almost not worth it anymore to write a September review as October has almost come to an end as well and the next review will follow soon. However, September has been a really great month and deserves its own review. After watching the many great results of the Spring Style Sew-Along of Mama macht Sachen, I just had to join her Working Girl Sew-Along, if you click on the picture, you can see my plans. At the beginning of September, I finished my pleated skirt with large gingham, which I really love. Unfortunately, the pattern of Burda did not contain a shaped waistband and so I had to create it myself, you can find here my tutorial for this. The lace skirt in midi length was my first piece from my Working Girl collection and I created the pattern myself for it, you can read all about it here. Over at Instagram, I have shown you my plans for culottes with windowpane, which are finished by now and I have already worn here and here.

Die Outfits im September reichten von sommerlich bis herbstlich, wenn ihr auf die Bilder klickt, gelangt ihr zu dem jeweiligen Post. Die Bilder vor dem Leuchtturm entstanden auf den Outer Banks in North Carolina, da hatte es noch über 30°C. Die herbstlichen Bilder sind dagegen in Bamberg entstanden.  

My me-made outfits in September ranged from summery to autumnal, click on the image to get to the original post. The photos in front of the lighthouse were taken at the Outer Banks in North Carolina, where it still had more than 30°C. The autumn photos on the other hand were taken in Bamberg.

Anfang September habe ich eine tolle Zeit bei meiner Schwester in North Carolina verbracht. Der Besuch auf den Outer Banks war das absolute Highlight meines Urlaubs, die Inseln solltet ihr wirklich mal besuchen, wenn ihr die Gelegenheit habt. Ein Mitbringsel aus den USA waren dann die berühmt berüchtigen Septemberausgaben, durch die ich fast Probleme mit Übergepäck bekommen habe, jede wiegt nämlich fast 4kg. Ein weiteres Highlight im September war natürlich, dass mein Blog in der Burda Easy erwähnt wurde. Schon vor einigen Monaten hatte die Burda mich angeschrieben, aber ich konnte es erst so richtig glauben als ich die Zeitschrift in den Händen hielt. Der liebevoll geschriebene Bericht hat mich sehr gefreut. Wenn man viel näht, braucht man auch immer viel Nachschub 😉 Ich werde immer wieder gefragt, wo ich meine nahtfeinen Reißverschlüsse kaufe. Den ebay-Verkäufer Jajasio kann ich wirklich empfehlen, die Reißverschlüsse sind wirklich günstig und gut von der Qualität, bis jetzt ist noch keiner kaputt gegangen.  

At the beginning of September, I enjoyed a great time at my sister’s place in North Carolina. The trip to the Outer Banks was on absolute highlight of my vacation, you should really visit these islands when you get the chance. A souvenir from the US has been the infamous September issues. Another highlight of September has been the mention of my blog in the German issue of Burda Easy. I’ve been sewing a lot of black and white garments lately and thus I dearly needed a replenishment 🙂

Auch im September habe ich wieder ein paar interessante Links für euch gesammelt/also in September I collected several interesting links for you:

  • Ingrid von We the sewing hat sich Gedanken darüber gemacht, wo unsere Stoffe herkommen und eine Liste an nachhaltigen Stoffquellen zusammengetragen. Ingrid of We the Sewing has been asking herself where her fabric is coming from and has collected many sources for sustainable fabrics.
  • Nadine von Nadelbernds Nähkästchen schreibt immer sehr interessante Monatsrückblicke gespickt mit vielen interessanten Links. So bin ich auf diese Liste an lesenswerten französischen Nähblogs bei La Couseuse gestoßen und auf die interessante Überlegung von Tuttis Welt darüber, was ein Kleidungsstück zum Lieblingsstück macht.
  • Der Spiegel hat einen Artikel über das Billig-Shopping bei Primark und Co. geschrieben und über das Paradox, dass viele sich Gedanken über biofaire Lebensmittel macht, bei Kleidung aber das Gehirn ausgeschaltet wird.

Me-Made-Outfit 28. Oktober 2015 – Ein Tupfer Pink Me-Made-Outfit October 28, 2015 – Pop of Pink

                                          
Jacke/jacket: Tibi (2nd Hand)
Streifentop/striped top: selbstgenäht nach eigenem Schnitt, hier gebloggt/
me-made with my own pattern, blogged here
Culotte/culottes: selbstgenäht Schnitt 14 Fashionstyle (bzw. Knipmode) September 2015, hier gebloggt/ 
me-made pattern 14 Fashionstyle (resp. Knipmode) September 2015, blogged here
Schlauchschal/loop scarf: H & M 
Tasche/bag: Vintage
Geschnürte Ballerinas/laced ballet flats: Warehouse via Zalando

Eigentlich wollte ich euch heute meine dunkelrote Bikerjacke zeigen, wie das aber immer so ist, ist das Offline-Leben dazwischen gekommen und so muss ich euch auf nächste Woche vertrösten. Die gute Nachricht ist, dass ich sie trotz Erkältung, die mich am Wochenende ziemlich flachgelegt hat, fertigbekommen habe. Fehlen also nur noch die Bilder. Sorry, übrigens auch für das xte schwarz-weiße Outfit, aber in letzter Zeit trage ich das wirklich sehr häufig, genauso wie die schwarze Jacke, die glaube ich mein bester Second Hand-Kauf aller Zeiten ist, und die geschnürten Ballerinas. Also alles nicht wirklich neu, aber eben neu kombiniert. Bei der AnNÄHerung Süd haben wir uns auch über das Kombinieren von der selbstgenähten Kleidung unterhalten. Manche nähen deshalb ja besonders gerne Kleider, denn da braucht man nicht lange über Kombinationen nachdenken. Ich bevorzuge da lieber Einzelteile, meine größte Inspirationsquelle zum Finden von neuen Outfitideen ist übrigens Pinterest. Auf die heutige Kombination hat mich dann auch dieser Pin gebracht. Und wie haltet ihr es mit dem Kombinieren? Mögt ihr lieber Kleider oder Einzelteile? Mal schauen, was die anderen Teilnehmer heute beim Me-Made-Mittwoch zeigen.
Und vielen lieben Dank für eure Unterstützung, denn dank eurer Hilfe habe ich es auf die Best of Blogging Liste von burdastyle.com geschafft. Ich freue mich wirklich sehr darüber 🙂

Me-Made-Outfit 21. Oktober 2015 – Schwarz-weiß Vichykaro Me-Made-Outfit October 21, 2015 – Black-white gingham

                                          
Jacke/jacket: Tibi (2nd Hand)
T-Shirt: Zara
Vichykaro-Rock/gingham skirt:

Vichykaro-Rock/gingham skirt: selbstgenäht Schnitt 102 Burdastyle März 2015,  hier gebloggt/
me-made pattern 102 Burdastyle March 2015, blogged here
Ohrringe/earrings: Zara
Ring: Sic
Tasche/bag: Zara
Geschnürte Ballerinas/laced ballet flats: Warehouse via Zalando
Am liebsten hätte ich ja beim heutigen Me-Made-Mittwoch schon meine dunkelrote Bikerjacke von der AnNÄHerung Süd gezeigt. Am Ende waren mir der Austausch mit den Nähnerds und die vielen tollen Gespräche jedoch wichtiger als meine Bikerjacke fertigzustellen. So musste für heute ein bereits bekanntes Nähprojekt herhalten in neuer Kombination. Den Vichykarorock kennt ihr ja schon sommerlich gestylt von hier, dieses Mal wird er wetterfest durch die kurze Jacke. Die dunkelrote Bikerjacke lässt sich sicher auch ganz wunderbar mit dem Rock kombinieren, wenn sie denn mal fertig ist. Weiteren Auftritten des Rocks steht also nichts im Weg. Alle weiteren Me-Made-Mittwoch Outfits findet ihr hier, ich bin schon gespannt, ob ich das eine oder andere Nähprojekt von der AnNÄHerung dort entdecken kann. Übrigens ist mein Blog für die „Best of Blogging“ von Burdastyle.com nominiert worden. Wenn euch mein Blog gefällt, würde ich mich sehr über eure Stimme freuen 🙂 Bis Donnerstag könnt ihr hier noch für euren Blogliebling abstimmen.

I would have loved to wear my burgundy biker jacket today that I was sewing during the sewing blogger meet-up in Würzburg. However, the exchange with the other bloggers as well as the many interesting talks proofed to be more important than finishing my jacket. Thus, I pulled out one of my sewing projects that you already know, just in a new combination. You have last seen this gingham skirt styled in a summery way here, now I have thrown on a short jacket to make it more suitable for fall. The burgundy bikerjacket would also work very well with this skirt, once it is actually finished. Be warned, I can already see many more appearances of this skirt on here. By the way, my blog has been nominated for Burdastyle.com’s „Best of Blogging„. If you enjoy my blog, you can cast your vote here until Thursday.

AnNÄHerung Süd – Schee woars!

Mit müde aber überglücklich kann man wohl am besten meinen Zustand am Sonntag Abend nach der AnNÄHerung Süd beschreiben. Am Freitag direkt nach der Arbeit ging es los nach Würzburg und dank Navi war es auch kein Problem die Jugendherberge in bester Innenstadtlage zu finden. Angekommen herrschte erst einmal akute Parkplatznot, besitzt die Jugendherberge doch keinen eigenen Parkplatz. Also erst einmal illegal auf dem Busparkplatz geparkt, damit Gepäck und Maschinen reingeschleppt werden konnten. Alles schnell im großen Nähraum abgestellt und danach ging es auch schon mit AnniMakes auf Parkplatzsuche. Die Viertelstunde Fußweg vom Parkplatz haben wir dann auch gleich genutzt um uns ausgiebig kennenzulernen. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter, erst Abendessen, danach auch schon die Vorstellungsrunde, bei der jeder sein geplantes Nähprojekt (bei manchen auch Nähprojekte) zeigte. Mitgebracht hatte ich die dunkelrote Bikerjacke, die Teil meiner Working Girl Kollektion ist. Anschließend wurde noch ein paar Stündchen genäht, da mir dann schon die Müdigkeit von Arbeit + langer Autofahrt in den Knochen steckte, konzentrierte ich mich auf die eher einfachen Arbeiten anstatt mit den Reißverschlusstaschen gleich in die Vollen zu gehen. Lange durchgehalten habe ich trotzdem nicht, schließlich waren die gemeinsamen Gespräche, der Weißwein und die superleckeren „Brownies des Todes“ von Julia von Cut and Baste viel zu verführerisch. Viel zu früh fielen mir schon die Augen zu und so ging’s ab ins 4-Bettzimmer, wo ich vor lauter Aufregung doch lange nicht einschlafen konnte.

Am nächsten Morgen ging es wieder früh raus, schließlich gab es nur von 8-9 Uhr Frühstück und schnell unter die Dusche zum Aufwachen mussten wir ja auch noch. Der komplette Morgen ging dann für die Reißverschlusstaschen drauf, was vor allem an den vielen netten Gesprächen mit den Tischnachbarinnen lag. Außerdem hatten wir den strategisch perfekten Platz am Spiegel ergattert und so konnten wir jedes halbfertige Nähprojekt ausgiebig bewundern. Nach dem Mittagessen wurde schnell der Großteil der Jacke zusammengenäht und dann machten ich mich mit ein paar Nähnerds auf den Weg zum Schloß mit anschließendem Aufwärmen in einem Café und vielen netten Gesprächen. Danach noch schnell die Ärmel eingenäht, damit die Jacke endlich auch anprobiert werden konnte. Zum Glück hat sie auf Anhieb perfekt gepasst, selbst der Kragen, bei dem ich befürchtete, dass er zu groß ausfällt. Nach dem Abendessen ging es mit dem Futter weiter, aber wie auch schon am Abend zuvor, lenkten mich die gemeinsamen Gespräche bei einem Gläschen Wein frühzeitig ab. So wurde noch bis spät in die Nacht gequatscht.

Sonntag war dann der kniffelige Kragen dran und es ist schon erstaunlich, dass der gleich beim ersten Versuch perfekt gelang, trotz kompletter Übermüdung. Da ich mein Glück nicht noch mit dem Einnähen des Futters überstrapazieren wollte, habe ich es dann auch gut sein lassen fürs Wochenende. Die Endrunde war noch mal ein absolutes Highlight, wurde doch unter viel Applaus jedes einzelne Nähprojekt begutachtet. Erstaunlich die Bandbreite an unterschiedlichen Nähprojekten und Stilen, die doch immer wieder perfekt zu ihrer Trägerin passten. Der Abschied danach fiel sehr schwer und so standen wir noch etwas vor der Jugendherberge zusammen, bevor jeder seines Weges ging.

Es lässt sich schwer in Worte fassen, was für eine tolle Erfahrung so ein gemeinsames Nähwochende sein kann. Das Nähbloggertreffen in Leipzig war schon sehr genial, aber die AnNÄHerung konnte das noch mal toppen, viel intensiver war das Kennenlernen und der Austausch beim gemeinsamen Nähen. Schon erstaunlich, dass es so gar keine Berühungsängsten gab und man schnell ins Gespräch kam, die gemeinsame Leidenschaft fürs Nähen verbindet einfach. Die gegenseitige Unterstützung und Hilfsbereitschaft hat mich total begeistert, zeigt sie doch die durchweg positive Art unserer Nähcommunity. Auch beruhigend, dass andere Nähnerds ebenso nähverrückt, wenn nicht noch ein kleines bisschen verrückter als man selber sind. Zumindest hatte ich mir vor dem Wochenende noch keine Gedanken zu einer Reisenähmaschine gemacht. Besonders gespannt bin ich auf Podcastfolge von der AnNÄHerung bei Muriel von Nahtzugabe 5 cm. Und Alex von Mamamachtsachen möchte ich mich für die Arbeit und Organisation bedanken, die sie reingesteckt hat um diese tolle Erfahrung für uns möglich zu machen! Und eins ist jetzt schon sicher, nächstes Jahr bin ich wieder dabei!

P.S.: Alle Berichte werden hier bei Mamamachtsachen gesammelt. Außerdem habe ich am Wochenende erfahren, dass mein Blog für die „Best of Blogging“ von Burdastyle.com nominiert wurde. Wenn euch mein Blog gefällt, würde ich mich sehr über eure Stimme freuen 🙂 Bis Donnerstag könnt ihr hier noch für euren Blogliebling abstimmen.

Me-Made-Outfit 14. Oktober 2015 – Fensterkaro Me-Made-Outfit October 14, 2015 – Windowpane

                                          
Jacke/jacket: Tibi (2nd Hand)
T-Shirt: Cynthia Rowley
Culotte/culottes: selbstgenäht Schnitt 14 Fashionstyle (bzw. Knipmode) September 2015/ 
me-made pattern 14 Fashionstyle (resp. Knipmode) September 2015
Schlauchschal/loop scarf: H & M 
Tasche/bag: & Other Stories
Pumps: Zara

Schon lange hatte ich geplant eine dieser überaus beliebten Culottes zu nähen. Sogar der passende Stoff mit Fensterkaro lag schon bereit, einzig der richtige Schnitt hat gefehlt. Zwar gab es einige schöne Schnitte in der Burdastyle, da deren Hosenschnitte mir aber so gar nicht passen, kamen sie nicht in Frage. Natürlich hätte ich mir den Schnitt auch selber konstruieren können, aber wie es nun mal so ist, zieht man schnelle Nähprojekte so einem zeitaufwändigen vor. Deshalb war ich sehr glücklich, dass die neueste Fashionstyle endlich einen Culotteschnitt beinhaltet hat. Eigentlich war diese Culotte nicht Teil meiner Working Girl Kollektion, da sie farblich jedoch perfekt reinpasst, habe ich sie einfach noch eingeschoben. Somit ist nach dem Spitzenrock, mit der Culotte das zweite Teil meiner Working Girl Garderobe fertig geworden. Die dunkelrote Bikerjacke ist schon zugeschnitten und Plan ist sie bei der Annäherung Süd fertig zu nähen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Annäherug und darauf die Nähblogger, die ich online schon kenne, auch offline kennenzulernen! Noch mehr Outfits mit Selbstgenähtem findet ihr heute beim Me-Made-Mittwoch und die anderen Zwischenstände beim Working Girl Sew-Along findet ihr hier. Und mehr über den Schnitt findet ihr weiter unten.  

For a long time I have planned to sew my own version of the very popular culotte pants. I also had the perfect windowpane fabric in my stash for some time, only the right pattern was missing. Burdastyle did publish several great culottes patterns lately, but their pants patterns never fit me right. Of course, I could have drafted my own pattern, but as it usually is, I prefered the easy sewing projects to this laborious work. That’s why I have been very happy, when I discovered the perfect culottes pattern in the latest issue of Fashionstyle. Even though these culottes have not been part of my Working Girl collection, they fit perfectly with the other pieces and thus have been squeezed into my previous plans. After the lace skirt, this is my second finished piece of my Working Girl wardrobe. You can find more info about the pattern below:

Schnitt/pattern: Verwendet habe ich den Schnitt Nr. 14 aus der Fashionstyle (bzw. Knipmode) von September 2015. I used pattern no. 14 from the September 2015 issue of Fashionstyle (resp. Knipmode).

Schwierigkeitsgrad/level of difficulty: Ich würde den Schnitt als mittelschwer einstufen. Durch den seitlichen Reißverschluss lässt sich die Culotte etwas leichter nähen als ein gewöhnlicher Hosenschnitt. I would rate this pattern as intermediate. Due to the zipper at the side seam this culottes pattern can be sewn more easily than a regular pants pattern.

Nähzeit inkl. Zuschnitt/sewing time incl. cutting: Ich sollte wirklich aufhören so viele Muster zu nähen, dann würde die Nähzeit nämlich nur halb so lange dauern. Zu dumm nur, dass mir Karos und Streifen so gut gefallen. Insgesamt habe ich etwa 10 Stunden an der Culotte gesessen, die meiste Zeit ging da wirklich fürs Muster-Zusammenstecken drauf. I should really stop to sew so many patterns as this would easily cut the sewing time in half. Too bad that I really love checks and stripes. Altogether it took me around 10 hours to finish these culottes and I certainly spent most of the time matching the check.
Kosten/costs: Den Fensterkarostoff aus Baumwolle/Leinen habe ich bei Rudolf Maderer in Nürnberg für 15 €/m gekauft. Übrigens der beste Stoffladen in Nürnberg, meiner Meinung nach. Auf Grund des Musters habe ich etwa 2 m gebraucht. Zusammen mit dem nahtfeinen Reißverschluss macht das insgesamt ca. 32 €. I bought the windowpane fabric consisting of cotton/linen at Rudolf Maderer in Nuremberg for 15 €/m. By the way, this is the best fabric store in Nuremberg, if you ask me. Due to the check pattern I needed around 2 m for the culottes. Together with a invisible zipper, the total for these is approx. 32 €.

Schnittmodifikation/pattern modification: Die Culotte hat von Anfang hervorragend gepasst, ich musste keinerlei Änderungen vornehmen. Da ich normalerweise wegen meinem Hohlkreuz 6-8 cm hinten wegnehmen muss, wundert es mich schon, dass die Culotte auch hinten nicht zu weit war. Jedem, der diesen Schnitt auch nähen möchte und kein Hohlkreuz hat, kann ich daher nur raten, genügend Nahtzugabe hinten zu lassen, damit es dort nicht zu knapp wird. The culottes fit perfectly from the beginning on, so that I had to do no changes at all. As I usually have to take away a good 6-8 cm at the back due to my hollow back, it is kind of surprising that the culotte was not too big there. If you plan on sewing this pattern and don’t have a hollow back, I recommend that you leave enough seam allowance at the back so that it won’t be too tight in the end.

Fazit/conclusion: An die weite Form der Culotte muss ich mich noch etwas gewöhnen, denn seien wir mal ehrlich, schlanker macht diese Form mit Sicherheit nicht. Mit hohen Absätzen gefällt sie mir aber richtig gut. Außerdem ist sie wahnsinnig bequem und irgendwie auch ziemlich lässig. Den Schnitt finde ich toll und ich kann mir ihn auch verlängert zur Marlenehose oder verkürzt zur Short vorstellen. Dieser Schnitt wird also mit Sicherheit noch mal hervorgeholt! I still need to get used to the wide shape of the culottes as it really is not the most flattering shape. However, I quite like it with heels. In addition, the culottes are super comfortable and I like their laid-back style. This pattern is also quite versatile as it could be lengthened to Marlene pants or shortened to shorts. This has certainly not been the last time that I have pulled out this pattern!

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