Month: September 2015

Me-Made-Outfit 30. September 2015 – Es wird herbstlich… Me-Made-Outfit September 30, 2015 – It’s starting to look like fall…

                                           
Pullover/sweater: Mango
Lammfellweste/shearling vest: selbstgenäht Schnitt 10 Knipmode November 2010, hier gebloggt/ 
me-made pattern 10 Knipmode November 2010, blogged here
Jeans: Zara 
Karoschal/plaid scarf: Zara
 Ring: Six
Tasche/bag: Zara
Stiefeletten/booties:Ash (2nd Hand)
Nagellack/nailpolish: Essie „Sand Tropez“

Letzten Samstag war ich mit Freunden in Bamberg unterwegs. Vor ein paar Jahren habe ich für mehrere Monate während eines Praktikums dort gewohnt und wie es oft so ist, klappert man doch nicht alle touristischen Sehenswürdigkeiten ab, die der Wohnort so bietet. Deshalb war es schön die Stadt noch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Auf dem Programm standen das alte Rathaus, der Dom sowie die Abtei, Klein-Venedig und das berühmte Rauchbier von Schlenkerla durfte natürlich auch nicht fehlen (nicht meins, aber muss man mal probiert haben). Die Bilder sind dann bei der Abtei auf dem Michaelsberg entstanden, von dem man einen wunderschönen Blick auf Bamberg hat. Auch wenn die Fellweste und ich erst mal nicht so miteinander konnten, trage ich sie mittlerweile doch gerne und häufig in der Freizeit, wenn es etwas kühler ist. Denn seien wir mal ehrlich, bei mir alter Frostbeule muss alles, was warm und kuschelig ist, zwangsläufig zum Lieblingsstück avancieren. Obwohl es in Bamberg etwas windig war, haben mich die Fellweste und der dicke Karoschal schön warm gehalten. Jetzt bin ich schon gespannt auf die vielen anderen herbstlichen Outfits, die sich heute beim Me-Made-Mittwoch tummeln.

I spent last Saturday with friends in Bamberg. Some years ago I have abeen living in this town for several months during an internship, but as it usually is, I did not check out all the things that one should see. Thus, it was really nice to return to this town and finally see everything there is to see. Our sightseeing tour included the old town hall, the cathedral as well as the abbey, little Venice and also the famous smoked beer from Schlenkerla could not be missing. The pictures were taken at the top of the Michaelsberg right next to the abbey, from where you can have a wonderful view of Bamberg. At first me and the fur vest did not get along, but lately I have been wearing it quite a lot when the weather has cooled down. As I’m cold all the time, it’s really no surprise that anything that’s warm and cosy will turn into a favourite piece of mine very soon. Even though it was a little windy in Bamberg, my fur vest and the large plaid scarf kept me nicely warm. You can find more me-made outfits at today’s Me-Made-Mittwoch.

Mein Blog = mein Wohnzimmer

Liebe Leser,

als Blogger freut man sich eigentlich über jeden Kommentar, den man erhält. Diesen Mittwoch ist jedoch das genaue Gegenteil eingetreten, ich war sprachlos über ein paar (wenige) Kommentare, die ich hier erhalten habe und wusste im ersten Moment, ehrlich gesagt, gar nicht, wie ich darauf reagieren soll. Zum Glück musste ich das bis jetzt auch nicht wissen, herrscht doch in unserer Nähcommunity sonst ganz viel Nähnerdflausch und noch viel mehr gegenseitige Unterstützung. 
Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich mich hier zu diesem Thema äußern soll, denn eigentlich bin ich es einfach nur leid, allerdings möchte ich auch nicht so tun, als ob nichts wäre bzw. als ob so ein Verhalten unter dem Deckmantel der Anonymität okay ist. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass der Blog wie das eigene Wohnzimmer ist. Diese passende Beschreibung möchte ich gerne aufgreifen, denn ebenso, wie man keine Pöbeleien in den eigenen 4 Wänden akzeptiert, muss man sich auch nicht auf dem eigenen Blog ebensolche gefallen lassen. Eigentlich wollte ich hier nie die Kommentare moderieren, einfach um auch die gesamte Bandbreite an Meinungen zuzulassen. In Zukunft werde ich mir jedoch vorbehalten Kommentare, die mich oder andere persönlich angreifen, zu löschen bzw. gar nicht erst zu veröffentlichen. Zum Glück handelt es sich hierbei ja nur um Einzelfälle und ich möchte allen ganz herzlich danken, die mir so viele liebe Kommentare und Mails geschrieben haben! Konstruktive Kritik, Anregungen etc. sind natürlich weiterhin willkommen!
In diesem Sinne, „Shake it off“ und lasst uns weiterhin viele tolle Sachen nähen!

Me-Made-Outfit 23. September 2015 – Am Leuchtturm Me-Made-Outfit September 23, 2015 – At the lighthouse

                                           
Top: Hess Natur
Vichykaro-Rock/gingham skirt: selbstgenäht Schnitt 102 Burdastyle März 2015,  hier gebloggt/
me-made pattern 102 Burdastyle March 2015, blogged here
Sonnenbrille/sunglasses: Oscar de la Renta
Strohhut/straw hat: H & M
Tasche/bag: Ralph Lauren
Sandalen/sandals: Belmondo

Den Rock habe ich noch schnell vor meinem Urlaub in den USA genäht. Der Schnitt ist eigentlich perfekt für einen Faltenrock, allein gestört hat mich der gerade Bund. Diesen habe ich mit Hilfe meines Rockgrundschnitts gegen einen Formbund ausgetauscht, eine Anleitung hierfür habe ich hier gepostet. Da meine Schwester jetzt schon seit mehreren Jahren in den USA wohnt, versuche ich sie zumindest einmal im Jahr dort zu besuchen. Während den Sommermonaten ist es bei der Hitze dort kaum auszuhalten, aber während meinem Urlaub Anfang September war das Wetter ganz wunderbar; schön sommerlich und trotzdem nicht zu heiß. Dieses Mal haben wir mehrere Tage an den Outer Banks verbracht, einer Inselkette vor der Küste North Carolinas. Die Fotos sind am Leuchtturm von Cape Hatteras entstanden, einem von 5 Leuchttürmen auf den Inseln und meiner Meinung nach der Schönste von allen. Außerdem hat er perfekt zu meinem Outfit gepasst. Die 2 Wochen verlängerter Sommer in North Carolina waren wunderschön, aber jetzt freue ich mich schon auf den Herbst und auf kuschelige Herbstoutfits. Die gibt es dann ab nächster Woche, versprochen. Mal schauen, ob es beim heutigen Me-Made-Mittwoch vor allem herbstlich zugeht oder ob sich doch noch das eine oder andere sommerliche Outfit dazwischen geschlichen hat.

Schon wieder Vichykaro & Anleitung wie man einen Formbund mit Hilfe eines Rockgrundschnitts konstruiert Gingham again & tutorial how to create a shaped waistband with a skirt sloper

Schon lange war ich auf der Suche nach richtig großem Vichykaro für so einen Faltenrock, größer als 1 cm habe ich jedoch in keinem Onlineshop gefunden, bis ich am Ende hier* fündig wurde. Der Rock musste dann noch ganz schnell vor meinem Urlaub in den USA fertiggestellt werden. Der Schnitt ist aus der Burdastyle und leidet auch unter dem geradem-Bund-Syndrom, an dem in letzter Zeit alle Rockschnitte zu leiden scheinen. Da die Schnittteile gerade sind, konnte ich diese nicht wie bei meinem Rock mit Münzdruck zur Konstruktion des Formbundes verwenden. Deshalb habe ich meinen Rockgrundschnitt dafür verwendet, ganz unten gibt es eine Anleitung für diese Art der Bundkonstruktion.

 

Schnitt/pattern: Für den Faltenrock habe ich den Schnitt 102 aus der Burdastyle von März 2015 verwendet mit kleinen Änderungen. Mehr zu den Änderungen weiter unten. For this pleated skirt I used a pattern #102 from the March 2015 issue of Burdastyle with some slight modifications. More about my pattern modifications below. 
Schwierigkeitsgrad/level of difficulty: Mittelschwer/intermediate 


Nähzeit inkl. Zuschnitt/sewing time incl. cutting: Karos brauchen natürlich immer mehr Zeit sowohl beim Zuschnitt als auch beim Nähen, damit die Muster auch zusammenpassen. Insgesamt habe ich etwa 8 Stunden für den Rock gebraucht. Dummerweise hat sich das Muster am Reißverschluss etwas verschoben, so dass ich da noch mal nachbessern muss. Aber hauptsache, der Rock war rechtzeitig zum Urlaub fertig ;). Gingham certainly always needs more time for cutting as well as sewing therefore the pattern matches. Altogether it took me around 8 hours to finish this skirt. Unfortunately, the pattern has shifted slightly at the zipper so that I need to rework it. However, my main concern was to finish it in time for my vacation ;). 

Kosten/costs: Den Stoff mit 4×5 cm großen Vichykaro habe ich bei Stoffe Hemmers* für 7,95 €/m gekauft. Bei einem Verbrauch von ca. 1,5 m und einem nahtfeinen Reißverschluss macht das insgesamt ca. 15 €. I bought the fabric with 4×5 cm large gingham for 7,95 €/m. With a consumption of 1.5 m and an inseam zipper, I paid approx, 15 € for the skirt.

Schnittmodifikation/pattern modification: Die hinteren Rockteile habe ich mit einer Naht zugeschnitten, damit ich den Reißverschluss dorthin verlegen konnte. Den Rock habe ich auf eine Länge von 60 cm verlängert. Außerdem habe ich den geraden Bund durch einen Formbund ausgetauscht, wie ich diesen konstruiert habe, könnt ihr weiter unten nachlesen. I cut the back skirt pieces with a seam, therefore I could shift the zipper to the back. In addition, I lengthened the skirt to a length of 60 cm. I also replaced the straight waistband by a shaped waistband, you can read below how I created it. 

Fazit/conclusion: Mit dem fertigen Rock bin ich superglücklich, er ist nämlich genau so geworden, wie ich in mir vorgestellt habe. Der Schnitt ist toll für einen Faltenrock und ich kann ihn wirklich empfehlen. Den Rock habe ich mittlerweile schon mehrmals getragen. Beim morgigen Me-Made-Mittwoch gibt es dann sommerliche Outfitfotos mit dem Rock aus den USA. I’m very happy with the finished skirt as it turned out exactly how I imagined it. The pattern is great for a pleated skirt and I can highly recommend it. Since its completion, I have already worn the skirt several times. For tomorrow’s Me-Made-Mittwoch I will show you a summery outfit with this skirt from the US.

Für diese Anleitung braucht ihr einen Rockgrundschnitt, der euch perfekt passt. Falls ihr noch keinen habt, hier gibt es eine Anleitung dafür. For this tutorial you will need a basic skirt sloper that fits you perfectly. If you don’t have one yet, you can find a tutorial for creating your own here.

  1. Erst einmal müsst ihr entscheiden, wie breit euer Formbund sein soll. Meiner ist 4 cm breit und daher habe ich eine Linie 4 cm parallel zur Taillenlinie des Rocks eingezeichnet. Decide how wide you want your waistband to be. Mine is 4 cm wide so I drew a line 4 cm parallel to the waist line of the basic skirt sloper.  

  2. Jetzt entlang der eingezeichneten Linie den Bund vom Rock abschneiden und den Abnäher aufschneiden. Dann schließt ihr die Abnäher und zeichnet die Kurve des Bundes neu ein. Stellt dabei sicher, dass der Bund überall gleich breit ist. Jetzt müsst ihr nur noch nachmessen, ob der Bund auch passt, gegebenenfalls könnt ihr Abweichungen an der Seitennaht anpassen. Und fertig ist euer Formbund! Now cut the waistband apart from the skirt along the newly created line. Also cut the dart away. Then close the darts and redraw the curve of the waistband making sure that it is 4 cm wide at each point. Now you just need to measure your waistband to see whether it fits the skirt, if necessary you can adjust it at the side seam. And your shaped waistband is finished!

  3. [Verlinkt beim Creadienstag]

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Behind the Seams – August Rückblick & Working Girl Sew-Along Behind the Seams – August Review & Working Girl Sew-Along

Eigentlich befinde ich mich ja noch im Urlaub, da ich aber nicht auch noch den 2. Teil des Working Girl Sew-Alongs verpassen wollte, gibt es weiter unten auf die Schnelle meine Pläne für den Sew-Along, bevor ich heute leider schon wieder in den Flieger Richtung Heimat steige. Vorher aber noch mein Rückblick auf den August, der dieses Mal recht kurz und knapp ausfällt.
Meine Blog- und Nähunlust hat auch im August angehalten und ohne den wöchentlichen Me-Made-Mittwoch während der Sommerpause, hat mir so ein bisschen die Motivation gefehlt regelmäßig etwas zu posten. Da das Wetter auch im August weiterhin ungewöhnlich heiß war, habe ich so viel Zeit wie möglich im Schatten unter den Bäumen am See verbracht, die eine oder andere Abkühlung im See durfte natürlich auch nicht fehlen. Dort sind dann auch die Fotos von meinem Rock aus dem schönen Stoffwechsel-Stoff entstanden. Danke noch mal an Birgit von Lila und Gelb für die beiden tollen Stoffe! Ein schneller und einfacher Sweatrock wurde zusätzlich auch genäht und gleich beim ersten Me-Made-Mittwoch nach der Sommerpause casual gestylt gezeigt.

Nun aber zu meinen Plänen für den Working Girl Sew-Along von Mama macht Sachen. Nachdem ich mich ein bisschen geärgert hatte nicht doch bei ihrem Spring Style Along eingestiegen zu sein, habe ich mich sehr über die Ankündigung zu diesem Sew-Along gefreut. Schließlich kann man immer neue Kleidung für die Arbeit gebrauchen. Zum Glück muss ich mir keine Gedanken über einen Dresscode machen, bei mir in der Firma gibt es nämlich keinen. Das macht es manchmal aber nicht einfacher bei der Frage, was man anziehen soll. Da ich im Marketing für den französischen Markt zu ständig bin, muss ich regelmäßig nach Frankreich für Meetings mit unserem Joint Venture Partner reisen. Da möchte man modisch natürlich nicht hinten an stehen und professionell aussehen soll es auch noch. Außerdem muss die Kleidung möglichst pflegeleicht sein und auch direkt aus dem Koffer gut aussehen.

Working Girl Sew-Along
Wie ihr oben sehen könnt, ist meine geplante Farbpalette eher gedeckt und bewegt sich im Schwarz-Weiß-Bereich mit etwas Bordeauxrot. Das liegt vor allem daran, dass ich möglichst Stoffe verwenden möchte, die sich bereits in meinem Stoffschrank befinden, mit Ausnahme von einem Blumenstoff, der dem Dolce & Gabbana Druck ähnelt. Geplant sind 2 Oberteile, ein Schößchentop aus schwarz-weißem Vichykaro und eine klassische weiße Bluse. Außerdem ein schwarzes Strickkleid mit Volant am Saum und als farbiges Highlight eine bordeauxrote Bikerjacke aus Wollstoff. Da mir im Moment die Spitzenröcke in Midilänge mit deutlich kürzerem Futter besonders gut gefallen, habe ich auch einen geplant. Für so einen Rock habe ich schon eine interessante grafische Wollspitze bereitliegen. Hier könnt ihr die Pläne der anderen Teilnehmer sehen.
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