Month: Juni 2015

Me-Made-Outfit 24. Juni 2015 – Stilmix Me-Made-Outfit June 24, 2015 – Style mix

                                           
Lange Weste/long vest: selbstgenäht Schnitt 111 Burdastyle April 2013, hier gebloggt/ 
me-made pattern no. 111 Burdastyle April 2013, blogged here
Bluse/blouse: Zara
Schwarze Jeans/black denim: Zara
   Armband/bracelet: Tokyo Jane
Ohrringe/earrings: Zara
Tasche/bag: & Other Stories
Stiefeletten/booties: Hallhuber

Bei dem momentanen sehr herbstlichen Wetter muss man schon improvisieren um Outfitfotos machen zu können. Da wird der Schirm auch schnell mal zum notwendigen Accessoire. Ich bin schon gespannt, wie die anderen Teilnehmer beim heutigen Me-Made-Mittwoch dieses wettertechnische Problem gelöst haben. Mein heutiges Outfit ist sicher nicht jedermanns Sache, aber der Stilmix, mit Business oben und ein bisschen Punk unten, ist genau mein Ding. Der Post von MamaMachtSachen hat mir deshalb absolut aus der Seele gesprochen, denn ich möchte mich nicht nur in einem Stil kleiden, sondern je nach Lust und Laune verschiedene ausprobieren. Gerne auch mal gemischt in einem Outfit. Zum Glück gibt es bei mir in der Firma keinen Dresscode und so kann ich tragen, was ich will. Meine Kollegen hätten mich wahrscheinlich sogar komisch angeschaut, wenn ich im kompletten Business-Look an einem normalen Tag ohne Meeting im Büro erschienen wäre. Und was meint ihr dazu? Habt ihr einen bestimmten Kleidungsstil oder erfindet ihr euch jeden Tag neu?

With the current rainy weather that feels more like fall than summer, photographing the everyday outfits becomes quite a challenge. And thus an umbrella becomes quickly an essential accessory. I’m looking forward to see how the other participants of today’s Me-Made-Mittwoch have solved this weather problem. Today’s outfit might not be everyone’s cup of tea, but I’m quite fond of the style mix with business on top and a little punk on the bottom. I just don’t want to wear the same clothing style day in and day out, but rather like to experiment with different styles. Sometimes even in one outfit. Luckily, my company does not have any dresscode and thus I can wear whatever I feel like. My colleagues probably would have looked funny at me, if I was wearing a complete business outfit at a regular day without any meetings. And how do you feel about it? Do you have a certain style of clothing or do reinvent yourself every day?

Vom geblümten Sack zum Sommerkleid – Eine Näh-Odyssee

Bevor ich einen neuen Schnitt nähe, suche ich normalerweise Online nach bereits genähten Exemplaren. Schließlich sieht das genähte Teil am Ende oft ganz anders aus, als das Bild auf dem Schnittmuster erkennen lässt. Außerdem kann man dann gleich über die Probleme und Problemchen lesen, auf die die eine oder andere beim Nähen gestoßen ist. Dass ich für den ausgewählten Schnitt keinerlei genähte Beispiele finden konnte, hätte mich wahrscheinlich stutzig machen sollen. Auch was die Modellfotos betrifft, sollte man bei Burda immer etwas genauer hinschauen. Denn, dass das Model auf dem Bild einen Gürtel trägt, hat seinen Grund. Ohne ist es nämlich ein ziemlicher Sack. Wie der geblümte Sack doch noch zum tragbaren Sommerkleid wurde, könnt ihr weiter unten nachlesen:

How I turned a floral sack into a summer dress – a sewing odyssey

Before trying out a new pattern, I usually search online for finished versions as quite often they look different from the pattern pictures. In addition, one can already read about the problems that other sewists encountered. That I could not find any finished garments of the pattern, chosen for this summer dress, should have made me cautious. Also one should always look closely at the Burda pictures. There is a reason why the model is wearing a belt, without it is actually quite a sack. You can read below, how I was able to turn this floral sack into a wearable summer dress:
Schnitt/pattern: Für das Kleid habe ich den Schnitt 119 aus der Burdastyle von August 2014 verwendet. I used pattern #119 from the Burdastyle August 2014 issue.

 

Schwierigkeitsgrad/level of difficulty: Mittelschwer. Medium.

Nähzeit inkl. Zuschnitt/sewing time incl. cutting: Da das Kleid keinen Verschluss hat, lässt es sich eigentlich relativ schnell zusammennähen. Da ich bei dem leicht transparenten Stoff viel Wert auf eine ordentliche Verabeitung gelegt habe und am Ende noch ein bisschen was verändern musste um ihm Form zu geben, habe ich für das Kleid insgesamt ca. 8 Stunden gebraucht. As the dress does not have any closure, it can be sewn rather quickly. Since I opted for a clean workmanship with this slightly transparent fabric and also had to make some changes at the end to give it some shape, it took me around 8 hours to sew this dress.
Kosten/costs: Den Batist aus Baumwolle habe ich für 24,95 €/m auf dem holländischen Stoffmarkt gekauft. Bei einem Stoffverbrauch von 1,50 m, sowie 1,50 m Acetatfutter* für 3,95 €/m und das Gummiband für die Taille, hat mich das Kleid insgesamt ca. 45 € gekostet. Nicht ganz billig, aber das Endresultat gefällt mir wahnsinnig gut. Ähnliche Stoff, habe ich euch unten verlinkt. I bought the cotton batiste for 24.95 €/m at the Dutch fabric market. With a consumption of 1,5 m together with another 1.5 m of acetate lining for 3.95 €/m and the elastic for the waist, the dress cost me around 45 €.  Not really cheap, but I’m loving the end result so it was all worth it.
Ähnliche Stoffe (einfach auf das Bild klicken um zum Stoff zu gelangen)/similar fabrics*
Schnittmodifikation/pattern modification: Die Taschen in der Seitennaht habe ich weggelassen, da sie bei dem etwas transparenten Stoff zu sichtbar gewesen wären. Die Verarbeitung habe ich etwas abgeändert, da die von Burda mir zu umständlich erschien. Den vorderen und hinteren Ausschnitt habe ich mit dem Futter verstürzt, die Ärmel mit selbstgemachten Schrägstreifen versäubert. Ich hatte angenommen, dass die unteren Falten in der Taille sitzen. Sie saßen aber unvorteilhaft unterhalb der Taille und auch mit den Falten war das Kleid noch viel zu weit. Außerdem hat mir die Steppnaht, mit der die Falten gehalten werden, nicht gefallen. Um dem Kleid mehr Form zu geben, habe ich einen Gummizug in der Taille hinzugefügt. Für das Futter gibt es zusätzliche Schnittteile ohne Falten, diese sind aber für das weite Oberkleid viel zu schmal geschnitten, so dass ich das Futterkleid ab der Taille rausgelassen habe. I left off the inseam pockets as I feared that they would be too visible with the slightly transparent fabric I used. Overall, I changed the workmanship quite a lot as I found the Burda instructions to be too complicated. The front and back neckline were finished with the lining and the sleeves with self-made bias tape. I thought that the lower pleats would sit right at the waist, but they hit actually at a very unflattering position below the waist. In addition, I did not like the look of the stitching that holds the pleats in place. To give the dress more shape, I added an elastic to the waist. There are additional pattern pieces for the lining without pleats, but I found them to be too slim for the wide shape of the dress on top and thus had to widen the lining.
Fazit/conclusion: Mir gefällt das fertige Sommerkleid wirklich sehr und es ist angenehm luftig für heiße Sommertage. Angezogen sieht es sogar noch besser aus als auf der Puppe. Auch wenn ich beim ersten Anblick des Sacks etwas verzweifelt bin, so bin ich froh, dass ich es mit dem Zufügen des Gummizugs retten konnte. Ob ich den Schnitt noch einmal verwende, weiß ich allerdings nicht, dafür hat er einfach zu viele Schwachstellen. Sollte ich es dennoch nochmal verwenden, würde ich für das Futter die gleichen Schnittteile, wie für das sonstige Kleid, verwenden, damit dieses genauso luftig weit ist. Jetzt fehlt nur noch der Sommer, damit ich das Kleid auch tragen kann. I’m really loving the final summer dress and with its wide shape, it is perfect for hot summer days. Even though I was quite distressed when I first tried on the sack, I’m glad that I could save it with the elastic at the waist. I’m not sure whether I will sew this pattern again, as it has too many weak points for my taste. If I did indeed sew it again, I would use the same pattern pieces for the lining as for the top dress, therefore the lining is just as wide and airy as the overall dress. Now, only the summer weather is missing so that I can actually wear this dress.
 

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Me-Made-Outfit 18. Juni 2015 – Streifen im Doppelpack Me-Made-Outfit June 18, 2015 – Stripes on stripes

                                           
Gestreiftes Crop Top & Rock/striped crop top & skirt: selbstgenäht Schnitt 130 Burdastyle December 2013,  hier gebloggt
/me-made pattern no. 130 Burdastyle December 2013, blogged here
Jeansjacke/denim jacket: Zara
  Sonnenbrille/sunglasses: Michael Kors
Statementkette/statement necklace: H & M
Tasche/bag: Zara
Pumps: Zara

Den Rock meines gestreiften Sets habe ich schon recht häufig getragen (siehe unten), aber beide Teile habe ich seit ihrer Fertigstellung nicht mehr zusammengetragen. Schade eigentlich, denn zusammen gefallen mir Teile immer noch richtig gut. Irgendwie hatte ich jedoch immer Bedenken, dass das kurze Top doch zuviel Haut zeigt und es so nicht angemessen genug fürs Büro ist. Nach dem jetzigen Tragetest kann ich aber ganz beruhigt sein, denn selbst, wenn ich die Arme stark hebe, sieht man höchstens 1 cm Haut. Das gestreifte Set wird jetzt also öfters mal zusammenausgeführt werden und aufgebrezelt mit Accessoires, finde ich, passt es auch für etwas festliche Anlässe. Habt ihr auch so ein selbstgenähtes Teil, das ihr erst einmal Probe tragen musstet, bevor ihr euch getraut habt es zu tragen?

I have worn the skirt of my striped set quite often (see below), but the two pieces did not get worn together since their completion. This is a pity because I still love the two pieces together. Somehow, I always had the impression that the crop top might be too revealing and would not be suitable for the office. But the most recent wearing test has shown that only a sliver of skin is visible even when I lift my arms a lot. From now on the striped set will certainly be worn more often together and with the help of accessories, the set is even suitable for slightly festive occassions. Did it happen to you before that you had to test-wear a garment you made before being comfortable wearing it out?

Bisherige Outfits mit dem Streifenrock (einfach aufs Bild klicken um zum ursprünglichen Post zu gelangen):
Former outfits with this striped skirt (just click on the image to get to the original post):

Ähnliche Stoffe (einfach auf das Bild klicken um zum Stoff zu gelangen)/similar fabrics*

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Me-Made-Outfit 11. Juni 2015 – Sommergefühle

                                         
Vichykarokleid/gingham dress: selbstgenäht Schnitt 133 Burdastyle August 2012,  hier gebloggt, Originalstoff*
/me-made pattern no. 133 Burdastyle August 2012, blogged here
Strohhut/straw hat: H & M
  Sonnenbrille/sunglasses: Michael Kors
Kette/necklace: H & M
Gürtel/belt: 2nd Hand
Ring: H & M
Tasche/bag: H & M
Sandalen/sandals: Belmondo
Nagellack/nailpolish: Essie „Buy me a cameo“

 

Das schöne Wetter in der letzten Woche, hat schon starke Sommergefühle in mir geweckt. Und so konnte ich nicht widerstehen mein neues Vichykarokleid mit den Accessoires, die ich eigentlich für meinen kommenden Sommerurlaub gekauft habe, sommerlich auszustaffieren. Zum Sommer gehören für mich sonnige Tage am See, schwimmen, Beachvolleyball spielen und gemeinsames Grillen. Und auch der VW-Bus, den eine Freundin sich bei ihrer Familie immer rechtzeitig zum Sommer ausleiht, damit sie uns alle mit Sack und Pack einsammeln kann. Dann wird die Musik laut aufgedreht und es macht viel mehr Spaß als sich einzeln auf den Weg zum See zu machen. Und worauf freut ihr euch schon in diesem Sommer?

 

Me-Made-Outfit June 11, 2015 – Summer feelings

The warm weather of last week has already put me into a summer mood. And so I could not resist in outfitting my new gingham dress with the summery accessories that I bought for my next vacation. Summer means for me hot days at the lake, swimming, playing beach volleyball and barbecuing. And the VW bus also belongs to it as a friend of mine always borrows it from her family in time for summer so that she can pick us all up on the way to the lake. The music is then turned up and it is so much more fun than going there by oneself. And what are you looking forward to this summer?

Ähnliche Stoffe (einfach auf das Bild klicken um zum Stoff zu gelangen)/similar fabrics*
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Nochmal das Gleiche – Dieses Mal in schwarz-weiß Vichykaro The same again – This time in black-white gingham

Am liebsten probiere ich ja immer wieder neue Schnitte aus und so passiert es eher selten, dass ich einen Schnitt mehr als einmal nähe. Da ich mich sehr in den Schnitt meines Kleides mit Porzellandruck verliebt habe, musste ich ihn gleich noch einmal nähen (Schnitt 133 Burdastyle August 2012). Dieses Mal aus klassichem schwarz-weißen Vichykaro, so ist es das ganze Jahr tragbar und etwas kombifreudiger als das blau-weiße Sommerkleid. Meine Erfahrungen mit dem Schnitt und die kleinen Änderungen, die ich vorgenommen habe, könnt ihr hier nachlesen. Da Vichykaros in diesem Sommer absolut im Trend sind, bekommt man sie zur Zeit in allen Varianten und je nach Geschmack. Vichykaros haben mir schon immer gut gefallen und für das Kleid habe ich ein Vichykaro mit einer Größe von 1 cm gewählt, der Originalstoff stammt übrigens von hier*.
Das Schöne am Selbernähen ist ja, dass man einen Schnitt so oft nähen kann, wie man möchte. Und auch wenn man den gleichen Schnitt noch mal verwendet, so sieht das Ergebnis je nach Stoff und Schnittänderungen doch immer wieder anders aus. Hier sind ein paar Beispiele von meinen Schnitt-„Doppelgängern“:

 Schnitt 133 Burdastyle August 2012 – 1x Porzellandruck & 1x Vichykaro
Schnitt 109 Burdastyle Januar 2015 – 1x mit Münzdruck & 1x aus rosa Walkstoff

Schnitt 123 Burda September 2008 – 1x frühlingshaft & 1x winterlich

Schnitt 106 Burdastyle Mai 2012 – 1x florale Farbexplosion & 1x klassisch schwarz

Und habt ihr einen Lieblingsschnitt, den ihr immer wieder näht?

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